Kurs- und Teilnahmebedingungen

zwischen der Fliegenfischerschule Saar, Rosemarie Redel und Markus Schwarz und dem Kursteilnehmer bezüglich des Abschlusses eines Vertrages über Schulung im Fliegenfischen.

Im Hinblick auf die besondere Eigenart vieler unserer angebotenen Kurse bleiben notwendige, zumutbare, von der Fliegenfischerschule Saar nicht wider Treu und Glauben herbeigeführte Programm- und Terminänderungen vorbehalten (höhere Gewalt, Unwettersituationen wie Hochwasser, extreme Waldbrandgefahr oder extremes Niedrigwasser, politische Unruhen, Streik, Stau, Wartezeiten an Grenzübergangsstellen, nichtvorhersehbare Umstände etc.).

Die Zumutbarkeit ist insbesondere dann gegeben, wenn diese Änderungen nicht erheblich sind und den gesamten Inhalt und Verlauf des Kurses nicht grundlegend beeinträchtigen. Von derartigen Änderungen wird die Fliegenfischerschule Saar die Vertragspartner unverzüglich unterrichten bzw. während des Kurses in Abstimmung der Kursleiter und der Teilnehmer eine Änderung oder Variation des Kurses beschließen.

Zeitangaben (außer Treffpunkte und Aktionsbeginn) sind als grobe Richtwerte zu sehen, Abweichungen sind nicht ausgeschlossen.

Verliert ein Teilnehmer bei einem (vom Kursleiter abgesicherten) Kurs den Kontakt zur Gruppe, hat er abzuwarten, bis ein Vertreter von der Fliegenfischerschule Saar ihn wieder zur Gruppe führt. Fällt der Kursleiter durch einen nicht vorhergesehenen Umstand zur Absicherung des Kurses aus, so hat die Gruppe auf Eintreffen eines Vertreters von der Fliegenfischerschule Saar zu warten. Erfolgt durch den/ die Teilnehmer eine eigenständige Weiterfahrt oder Durchführung, so erfolgt dies auf eigenes Risiko.

Erfolgen Anzeigen oder Forderungen Dritter Personen oder Behörden an die Fliegenfischerschule Saar, deren Verursachung Teilnehmern obliegt (vor allem bei Vermietungen von Ausrüstungsmaterial, Naturschutz- u. Umweltdelikten oder während individuell zu fahrenden bzw. durchzuführenden Kursen), so werden diese Forderungen durch die Fliegenfischerschule Saar an den Verursacher weitergeleitet und ebenfalls zur Anzeige gebracht. Die Fliegenfischerschule Saar behält sich vor, in diesem Fall gespeicherte Daten (Adressdaten) weiterzugeben.

Teilnehmer, die durch ihr äußeres Erscheinen und durch Äußerungen rassistisches, Völkerverachtendes oder faschistoides/extremistisches Gedankengut propagieren, können von den Kursleitern ohne vorheriger Abmahnung vom Kurs ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für Teilnehmer, welche den Kurs oder den Inhalt in anderer Art und Weise zu stören versuchen. In diesem Falle besteht für den die Störung verursachenden Teilnehmer oder für die Gruppe kein Anspruch auf Rückerstattung des Preises und für die entstehenden Kosten für Rückreise etc.

In den meisten Fällen muss der verursachende Teilnehmer oder die verursachenden Mitglieder einer Gruppe mit einer Anzeige durch die Fliegenfischerschule Saar rechnen.

Auch gegen entstehende Kosten zur Durchsetzung von Ruhe und Ordnung bzw. Kosten zur Fortführung des Kurses, die durch das störende Verhalten verursacht werden, voll zu Lasten der Verursacher.

Die Kursleiter sind befugt über die Untauglichkeit (z.B. Trunkenheit, Drogen) von Teilnehmern zu entscheiden und diese von der Übung, dem Kurs oder Details auszuschließen. In diesen Fällen hat der Teilnehmer kein Recht auf Rückerstattung des Preises. Bei vom Teilnehmer vorsätzlichen, fahrlässig oder grob fahrlässig herbeigeführten Sachbeschädigungen oder Materialverlusten werden (den sämtliche Kosten für Reparatur, Wiederbeschaffung und Ausfall) in Rechnung gestellt. Dies gilt auch bei unsachgemäßem Umgang mit zur Verfügung gestelltem Material. Bei jugendlichen Teilnehmern haftet der/die Erziehungsberechtigte für Beschädigungen oder Verluste.

Bei Aufenthalten in Camps, Herbergen und vergleichbaren Einrichtungen ist durch die Teilnehmer die entsprechend gültige Hausordnung bzw. Verordnungen (Zeltplatzordnung, Naturschutz, Nachtruhe, Lärm- und Emissionsschutz) einzuhalten. Mitreisendes Betreue und Aufsichtspersonal (besonders bei Jugendgruppen oder Schulklassen) hat diesem Sachverhalt gegenüber den jugendlichen Teilnehmern besonders Rechnung zu tragen. Generell ist vom Betreuer- und Aufsichtspersonal konsequent die allgemeine Obhut- und Aufsichtspflicht für die mitreisenden Teilnehmer (Kinder, Jugendliche) zu erbringen.

Durch den Charakter vieler Aktionen bedingt, erfolgt die Verpflegung auf einem einfachen Niveau unter Beachtung der Richtlinien von Hygiene, Haltbarkeit / Verderblichkeit von Nahrung. Es kann vorkommen, dass hygienische Anforderungen an Essenszubereitung und Esskultur nicht immer eingehalten werden können (z.B. das Kochen über offenem Feuer, selbständige Nahrungszubereitung, Situation z.B. bei mehrtägigen Outdoorkursen...). Die Teilnehmer bereiten in jedem Falle selbständig Ihre Nahrung / Mahlzeiten zu, es sei denn im Angebot oder Vertrag ist anderes genannt oder aufgeführt. Ebenso bedingen Lagern / Übernachtungen auf Rastplätzen oder Flusswanderrastplätzen oder auf einfachen Zeltplätzen o. Lagerplätzen sowie Kurzaktionsangebote bis 72h nicht immer Anspruch auf sanitäre Einrichtungen (u. a. bei Flussfahrten).